Mein Weg - Überblick kurz & knackig
Der Weg zurück zu mir selbst begann mit einem Gefühl: "So kann ich nicht weitermachen."
Nicht weil im Aussen alles falsch war – sondern weil es sich in mir nicht mehr lebendig angefühlt hat. Heute habe ich erkannt, dass ich gemütlich vor mich hin gestorben bin. Ich war alles andere als lebendig.
Durch Begegnungen mit Menschen, die mir Raum gaben statt mich zu verändern, begann ich mich selbst wieder zu erkennen. Schritt für Schritt erinnerte ich mich an das, was immer da war: eine stille Kraft, Klarheit und Lebendigkeit in meinem Herzen.
Mein Weg war nicht immer leicht – geprägt von Zweifel, Ängsten und alten Mustern. Doch genau darin lag die Befreiung: zu erkennen, dass Veränderung in mir beginnt.
Durch meine eigene Erfahrung kann ich verstehen, wo du jetzt gerade bist, denn vermutlich war ich auch schon genau an diesem Punkt.
Heute lebe ich bewusst, verbunden mit mir selbst und meinem Herzen - und ich begleite Menschen auf ihrem eigenen Weg zurück zu sich – in ihre Freiheit, in ihre Wahrheit und in ihre Kraft.
Falls ihr mehr wissen möchtet:
Der Weg zurück zu mir selbst, der Weg zu meinem Herzen.
Es gab einen Moment in meinem Leben, in dem ich gespürt habe: So kann ich nicht mehr weitergehen, nicht, weil im Aussen alles falsch war – sondern weil es sich in mir nicht mehr lebendig angefühlt hatte. Ich war müde, müde von Gedanken, - von Mustern, - von einer Enge und vor allem müde, Erwartungen zu erfüllen und zu haben. Ich war müde davon, NIE genug zu sein.
Mein Weg begann nicht mit Antworten, er begann mit Begegnungen, Begegnungen mit Menschen die mich nicht verändern wollten – sondern mir den Raum gehalten haben, mich selbst wieder zu erkennen. Zum ersten Mal durfte ich fühlen: Ich bin richtig, so wie ich bin, ohne etwas beweisen zu müssen, ohne mich zu erklären. In der gemeinsamen Arbeit, Schritt für Schritt, öffnete sich etwas in mir - nicht laut - nicht plötzlich - sondern still und wahrhaftig. Ich erinnerte mich: da ist mehr.
Ich wurde nicht gerettet. Mir wurde nichts „gegeben“. Mir wurde etwas viel Wertvolleres gezeigt: Der Weg zurück zu mir selbst, der Weg zu meinem Herzen.
Selten war dieser Weg sanft. Er war trotzig. Er war wütend. Er war voller Zweifel, Ängste und alter Opfergedanken, in denen ich mich lange gefangen gefühlt habe. Ich habe mich dauernd gefragt: «Nimmt das je ein Ende?»
Eigenverantwortung war für mich damals kaum greifbar. Ich suchte die Ursachen und natürlich die Schuld für mein Erleben dauernd im Aussen – in Umständen, in Situationen, bei anderen Menschen.
Heute erkenne ich: Nicht das Aussen hat mich begrenzt, sondern das, was ich über mich selbst geglaubt habe. Es war mein Selbstbild und mein Weltbild, mit dem ich mich total begrenzte und genau dort durfte Veränderung beginnen. Es gab Momente der Sanftheit und Momente der Klarheit und auch Momente, die so ehrlich waren, dass ich mich selbst nicht mehr verstecken konnte.
Genau darin lag die Befreiung denn unter all dem, was ich geglaubt hatte zu sein, war immer schon etwas da:
Eine stille Kraft, - Eine tiefe Klarheit, - Eine lebendige Energie, – die aus meiner Seele, aus meinem Herzen kamen.
Ich spürte mehr und mehr: «Ich komme nach Hause. – Ich bin da, wo ich schon immer sein wollte.»
Freiheit bedeutet nicht, jemand anderes zu werden. Freiheit bedeutet, endlich der zu sein,
der man immer schon war.
Heute gehe ich meinen Weg bewusst. Ich lebe in Liebe, in Freude, in Dankbarkeit, in Harmonie, im Frieden und in der Integrität, weil ich mir und meinem Herzen treu bin.
Rückblickend bin ich dankbar für alles, insbesondere für die schweren Momente. Diese waren sehr lehrreich und effizient und meistens alles andere als angenehm.
Jede Erfahrung hat mein Herz weiter geöffnet - hat mein Verständnis vertieft und meine Fähigkeit zu begreifen und zu lieben wachsen lassen – weit über das hinaus, was ich je für möglich gehalten hätte. Heute weiss ich, weil ich es bewusst erfahren habe, dass die Liebe ein verbindendes Element ist, die eine Brücke schlägt zu jeder Unterschiedlichkeit - sie versteht und begreift im Herzen und kann somit am anderen alles lieben und lassen, wie auch am eigenen Selbst.
Vielleicht bist du gerade an einem Punkt, an dem du spürst, dass du etwas verändern möchtest. Eventuell ist da diese leise Stimme in dir - dann höre hin - genau dort beginnt der Weg deines Herzens. Möglicherweise ist das, was sich gerade wie ein Ende anfühlt, in Wahrheit der erste Lichtstrahl eines neuen Anfangs.
Ich bin in tiefer Dankbarkeit für mein Leben, für mich selbst und für all die Seelen, die mich geprägt, herausgefordert und unterstützt haben. Ich bin von Herzen dankbar für jeden Menschen, der in meinem Leben war, für jeden der in meinem Leben ist, und für jeden, der jemals in mein Leben kommt.
Von Herzen Giovanni

